Leipzig (dpa) - Vorstandschef Oliver Mintzlaff sieht die Kooperation von RB Leipzig mit dem indischen Club FC Goa als wichtigen Schritt für die Zukunft der Fußball-Bundesliga.

"Bei unserem Treffen am Mittwoch haben wir auch vorgeführt, dass die internationalen TV-Einnahmen rückläufig sind. Wir müssen das Produkt Bundesliga auch international transportieren, und jeder Schritt, den ein Verein tun kann, ist ein wichtiger Schritt", sagte Mintzlaff. Die Zusammenarbeit zwischen Leipzig und Goa ist zunächst auf drei Jahre begrenzt und wird den Fokus auf dem Nachwuchs haben.

RB-Verantwortliche hatten sich vor der Entscheidung für den indischen Markt mit den ebenfalls im Ausland aktiven Clubs Bayern München, Borussia Dortmund, Schalke 04 und Köln ausgetauscht. "Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass wir mit der ersten Mannschaft in Zukunft eine Reise nach Indien machen, ohne das es bereits einen konkreten Zeitpunkt gibt", sagte Mintzlaff.

RB geht es zunächst darum, im indischen Markt Fuß zu fassen, die eigene Marke bekannter zu machen und die digitale Reichweite auszubauen. Eine Übernahme von Goa ins RB-Netzwerk ist nicht geplant. "Das kann man ausschließen. Red Bull hat Clubs in Brasilien und in New York und ist mit dem Portfolio zufrieden", sagte 45-Jährige.

© dpa-infocom, dpa:201112-99-306250/2

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