Frankfurt/Main (dpa) - Vor dem Hintergrund von Geisterspielen im deutschen Fußball wegen der Coronavirus-Krise hat der frühere DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig (56) Ausgleichszahlungen durch den Ligaverband angeregt.

"Die DFL/DFB könnten die errechneten Zuschauerausfälle (hier liegen alle Zahlen vor) im Mai ausgleichen, wenn der neue Medienvertrag verabschiedet wird", schrieb Rettig in einem Gastbeitrag für Sport1. "Im Vorgriff auf die zukünftigen Erlöse hier den Mitgliedern, im Prinzip eigenen Gesellschaftern des Ligaverbandes unter die Arme zu greifen, wäre eine pragmatische und faire Lösung, stärkt sie auch die internationale Wettbewerbsfähigkeit in der im Sommer anstehenden Transferperiode durch Planungssicherheit." Manche Amateurclubs fürchten angesichts drohender Geisterspiele sogar um ihre Existenz.

Rettig sprach sich zudem dafür aus, alle Spiele "der obersten und zuschauerträchtigsten Ligen" in Deutschland ohne Zuschauer auszutragen. "Auch mein Lieblingsverein Rot-Weiss Essen in der 4. Liga wäre betroffen - und ich weiß um die finanziellen Auswirkungen bei einem Traditionsverein, der auf Zuschauereinnahmen angewiesen ist." Rettig war von 2013 bis 2015 Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL).

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