Düsseldorf (dpa) - Borussia Mönchengladbachs Top-Torjäger Marcus Thuram hat seinem prominenten Vater viel zu verdanken.

Lilian Thuram, einer der besten Rechtsverteidiger seiner Zeit und Rekord-Nationalspieler Frankreichs, hatte seinem Sohn im vergangenen Sommer zu einem Wechsel nach Mönchengladbach geraten.

So kam der 22-Jährige, dem zehn Pflichtspiel-Tore in der ersten Halbserie gelangen, im vergangenen Sommer bestens vorbereitet zum ersten Training. "Es war meine erste Einheit nach der Sommerpause. Ich habe aber auch während der Pause viel trainiert. Mein Vater ist streng, was das angeht", sagte der Sohn des Fußball-Weltmeisters von 1998 damals nach seinem ersten Training.

Das Selbstvertrauen des jungen französischen Stürmers ist mittlerweile derart gewachsen, dass er glaubt, auch sein Vater hätte es auf dem Platz gegen ihn schwer gehabt. Marcus Thuram antwortete in einem Gespräch mit "t-online.de" auf die Frage, wer denn im direkten Duell zu Lilian Thurams aktiver Zeit den Zweikampf gewonnen hätte: "Ich, zu 100 Prozent. Mein Vater wusste zwar, wie er sich gegen Stürmer zu verhalten hatte, aber wenn ich gegen ihn ins Dribbling gehen würde, hätte er keine Chance."

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