Berlin (dpa) - Trotz des Verbots von Fangesängen und Sprechchören ist es beim Heimspiel des 1. FC Union Berlin gegen den SC Freiburg in der Fußball-Bundesliga keineswegs still geblieben.

Die 4500 zugelassenen Zuschauer machten sich im Stadion An der Alten Försterei nicht nur mit lautstarkem Klatschen bemerkbar, sondern wurden auch kreativ. Die Fans brachten unter anderem Rasseln, Tröten, Trommeln und sogar Topfdeckel mit, um das eigene Team anzufeuern.

"Lasst die Masken auf, haltet die Abstände. Klatscht euch die Hände wund. Die Jungs brauchen eure Unterstützung", sagte Stadionsprecher Christian Arbeit in Richtung der zu etwa 20 Prozent gefüllten Tribünen. Nur in Berlin und Wolfsburg waren am Samstag in den Stadien der Bundesliga trotz Corona-Krise mehr als 1000 Besucher zugelassen.

Das Gesundheitsamt im Berliner Stadtbezirk Treptow-Köpenick hatte die Veranstaltung mit maximal 5000 Teilnehmern trotz stark steigender Corona-Zahlen in Berlin genehmigt. Dafür gab es auch Kritik. Es durfte nicht gesungen werden, und alle Zuschauer mussten während des gesamten Aufenthaltes im Stadion einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

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