Köln (dpa) - Die Europäische Fußball-Union UEFA hat die Strafe für den 1. FC Köln nach den Fan-Ausschreitungen beim Europa-League-Gruppenspiel des FC im Dezember 2017 bei Roter Stern Belgrad reduziert.

Demnach gibt es für das nächste Auswärtsspiel der Kölner in einem europäischen Wettbewerb keinen Fan-Ausschluss. Zudem verringert sich die Geldstrafe für den Bundesligaabsteiger um 27.500 Euro auf 40.000 Euro, wie der Verein bekanntgab.

"Uns war es sehr wichtig, nicht wegen des inakzeptablen Fehlverhaltens einer kleinen Minderheit europaweit mit dem Makel dazustehen, dass der FC ein Club ist, der seine Fans nicht mitbringen darf. Diese kollektive Bestrafung und auch dieses Image haben unsere treuen Fans nicht verdient", sagte FC-Präsident Werner Spinner.

Die UEFA hatte den Einsatz von Pyrotechnik im Kölner Zuschauerblock in Belgrad als Verstoß gegen die Bewährungsauflagen gewertet, die nach den Vorfällen beim FC Arsenal in London im September festgelegt worden waren.

Vereinsmitteilung