Chisinau (dpa) - Die deutsche U21-Nationalmannschaft hat trotz der erschwerten Vorbereitung wegen eines Corona-Falls innerhalb des Teams keine Chance auf eine Verlegung des EM-Qualifikationsspiels gegen Moldau gehabt.

"Wir mussten von der UEFA her dieses Spiel austragen. Wenn wir nicht hier gewesen wären, hätte das Spiel nicht für uns gezählt und die EM-Quali wäre praktisch kaputt gewesen", sagte Coach Stefan Kuntz vor der Partie im TV-Sender ProSieben Maxx.

Man habe daher bereits überlegt, welche Mannschaft im Falle einer Quarantäne für das komplette Team hätte antreten können, sagte Kuntz. "Wir konnten dann gestern auch kein Training durchführen, sondern die Spieler saßen in Isolation auf ihren Zimmern", berichtete er. "Es war eine ungewöhnliche Vorbereitung, wir waren nicht wie gewohnt einen Tag vorher hier am Spielort, haben das Stadion nicht gesehen."

Nach dem Bekanntwerden eines positiven Corona-Tests bei einem Spieler seien mehrere Varianten mit dem Gesundheitsamt diskutiert worden. "Es ging von der Lösung, wir können alle gar nicht fahren, über die Variante, nur der eine Spieler muss zu Hause bleiben, bis jetzt hin zu der Lösung, dass die drei Spieler, die mit Stephan Ambrosius am Tisch gesessen haben, leider auch nach Hause fahren mussten." Die U21 war daher nur mit einem Kader von 17 Profis nach Moldau gereist.

© dpa-infocom, dpa:201009-99-890968/2

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