Leipzig (dpa) - Der 3:1-Sieg gegen die Ukraine hat für Bundestrainer Joachim Löw einen zusätzlichen positiven Effekt.

Durch den Erfolg hat die Nationalmannschaft bei der Auslosung der Qualifikationsgruppen für die Fußball-WM 2022 am 7. Dezember in Zürich einen Platz im Lostopf der zehn besten europäischen Teams sicher. Auch bei einer Niederlage am Dienstag in Spanien kann die DFB-Auswahl nicht mehr in den zweiten Topf rutschen.

Maßgeblich für die Einteilung ist die Platzierung in der Weltrangliste, die von der FIFA am 26. November veröffentlicht wird. Vor den November-Länderspielen war Deutschland als Gesamt-14. das neuntbeste Team aus Europa. Die Schweiz auf Position elf und alle anderen schlechter platzierten Teams können nun nicht mehr an der DFB-Elf vorbeiziehen.

Berechnet wird die Rangliste mit einer komplizierten Gleichung, durch die Punkte anhand von diversen Variablen wie Ergebnissen und Stärke der Kontrahenten ermittelt werden.

Die Zuordnung in den ersten Lostopf ist von Bedeutung, da so Duelle mit anderen starken Nationen wie Frankreich, Spanien, Portugal oder England auf dem Weg nach Katar ausgeschlossen sind. Nur die zehn Gruppensieger qualifizieren sich direkt für die WM.

Die zehn Gruppenzweiten bestreiten mit zwei noch nicht qualifizierten Gruppensiegern der Nations League zwei Playoffrunden um die verbliebenen drei der insgesamt 13 europäischen Startplätze. Gespielt wird die Ausscheidungsrunde von März bis November 2021.

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