Düsseldorf (dpa) - Trotz der wohl verpassten Chance auf die Rückkehr in die Fußball-Bundesliga erhält Fortuna Düsseldorfs Chefcoach Uwe Rösler weiterhin Rückendeckung im Club.

Allerdings verdeutliche Vorstandsmitglied Klaus Allofs, dass die Geduld beim Fußball-Zweitgligisten in der Trainerfrage begrenzt ist. "Wir haben bis zu dem Zeitpunkt Geduld, wo wir den Eindruck gewännen, es gäbe keine Aussicht mehr auf Besserung. Fußball ist am Ende auch ein Ergebnissport", sagte Allofs der "Rheinischen Post".

"Irgendwann kommt der Punkt, da muss man dann sehen, ob die eingeleiteten Maßnahmen Wirkung gezeigt haben. Wir machen das nicht an einem Spieltag fest", betonte der 64-Jährige. Der Trainer stehe nicht infrage. "Wir wollen und werden kein Hintertürchen aufmachen, um eine Diskussion über den Trainer zu beginnen. Wir haben sehr eindrucksvoll immer wieder demonstriert, dass wir ihm Vertrauen schenken", sagte Allofs. Dennoch steht Rösler, der seit mehr als einem Jahr im Amt ist, nach fünf sieglosen Spielen und einem Neun-Punkte-Rückstand auf die Aufstiegsplätze auch in der Kritik.

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Bericht Rheinische Post

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