Dessau-Roßlau (dpa/tmn) - Asche vom Grillen gehört nicht oder höchstens in sehr geringen Mengen auf den Kompost oder ins Gartenbeet. Dazu rät das Umweltbundesamt.

Die Reste der Holzkohle enthalten konzentriert Schwermetalle, die die Bäume einst aufgenommen und gespeichert haben. Im Beet oder über den Kompost gehen sie auf Obst und Gemüse über - sprich sie gehen in die Nahrungskette ein. Außerdem können sich in der Asche Schadstoffe wie Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) befinden, die entstehen, wenn Holz im Grill nicht vollständig verbrennt. Einige PAKs gelten als krebserregend. Grillasche gehört daher ausgekühlt in den Restmüll.

Tipps des Umweltbundesamtes