Bonn (dpa/tmn) - Kräuter im Beet brauchen weder viel Dünger noch täglich viel Wasser. Stattdessen sollte man sie nur etwa zweimal wöchentlich kräftig gießen, rät das Bundeszentrum für Ernährung und empfiehlt rund zehn Liter pro Quadratmeter.

Grundsätzlich gilt: Zum Beispiel Lavendel, Rosmarin und Salbei benötigen weniger Wasser - Basilikum, Minze, Zitronenmelisse dagegen vergleichsweise mehr.

Die Pflanzen werden am besten nicht in der Mittagshitze gegossen, sondern morgens oder abends. Das Wasser sollte nicht über die Blätter fließen, sondern direkt auf die Erde über den Wurzeln gegeben werden. Das verhindert eher die Bildung von Blatterkrankungen wie Mehltau.

Beim Dünger sollte man ähnlich vorgehen: Lieber weniger geben, denn die meisten Gartenböden enthalten ausreichend Nährstoffe. Zu viel Dünger beeinträchtige sogar das Aroma, erläutern die Experten. Wenn überhaupt, dann einmal im Frühjahr und noch einmal Mitte Juni düngen, lautet der Rat

Tipps zur Kräuteraufzucht