Bonn (dpa/tmn) - Rote, pinke oder weiße Weihnachtssterne gehören zur Weihnachtsdeko wie Lichterketten oder Adventskalender. Aber auch wenn die Pflanzen fest zu Weihnachten gehören: Den Winter mögen sie nicht besonders.

Sind sie doch eigentlich in Mexiko beheimatet. Eine umsichtige Pflege ist deshalb in der kalten Jahreszeit besonders wichtig.

Dazu gehört unter anderem, dass es Weihnachtssterne hell und warm mögen. Ihre Wohlfühltemperatur liegt zwischen 15 und 22 Grad, erklären die Experten von "Stars for Europe", einem Zusammenschluss von Weihnachtssternzu¨chtern.

Außerdem mögen die tropischen Pflanzen gern Sonnenlicht - direkte Sonneneinstrahlung macht ihnen nichts aus. Zugluft hingegen ist nichts für die Pflanze, vor dem Lüften sollte man sie daher vom Fenster weg stellen.

Zu trinken mag der Weihnachtsstern übrigens gern zimmerwarmes Wasser. Wie oft er gegossen werden muss, hängt vom Standort ab. In der Nähe eines Heizkörpers oder bei trockener Zimmerluft kann es mitunter jeden Tag sein, an anderen Plätzen lediglich jeden zweiten oder dritten Tag, so die Experten. Es gilt die Faustregel: Im Zweifelsfall den Weihnachtsstern lieber etwas trockener als zu feucht halten - und häufiger wenig als selten viel gießen.

Wer besonders lang Freude an seinem Weihnachtsstern haben will, sollte ihn rund vier Wochen nach dem Kauf düngen. Und dann regelmäßig ein Mal pro Woche, zum Beispiel mit einem handelsu¨blichen Flu¨ssigdu¨nger.

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