Königswinter (dpa/tmn) – Hinterbliebene sollten die Angebote von Bestattern vor der Unterschrift prüfen. Der Grund: Nicht immer sind auch alle Kosten enthalten, erklärt die Verbraucherinitiative Bestattungskultur Aeternitas. Das gilt insbesondere bei auf den ersten Blick besonders günstigen Pauschalangeboten.

Beispiele: Bei manchen Offerten sind Kosten für die Einäscherung enthalten, bei anderen nicht. Gleiches gilt für Überführung des Leichnams, Schmuckurnen, Gebühren für die Grabstätte und verschiedene weitere Kostenpunkte. Nicht unterschlagen werden darf auch die anfallende Umsatzsteuer.

Kunden sollten Angebote erst bestätigen, wenn alle offenen Fragen geklärt und sämtliche Kostenpunkte abgesprochen sind. Hilfreich ist es, wenn eine zweite, von der Trauer weniger belastete Person das Angebot in Augenschein nimmt. Ratsam ist es auch, mehrere Angebote zum Preis- und Leistungsvergleich einzuholen.

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