Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Der Faktor Zeit spielt beim Aufbau eines Vermögens eine wichtige Rolle. Denn je länger Bankkunden sparen, desto größer ist der finanzielle Ertrag, erklärt die Aktion "Finanzwissen für alle" der im BVI organisierten Fondsgesellschaften.

Grund dafür ist der sogenannte Zinseszinseffekt. Er entsteht, wenn Sparer sich ihre Erträge nicht ausschütten lassen. Dadurch erhöht sich die Anlagesumme jedes Jahr und damit auch die Erträge. Der Anleger muss also kein neues Geld investieren, sondern es vermehrt sich aus sich heraus.

Das funktioniert auch mit kleineren Sparbeiträgen: Wer zum Beispiel vor 30 Jahren begonnen hat, 100 Euro pro Monat in Aktienfonds mit Anlageschwerpunkt Deutschland einzuzahlen, erreichte Ende Dezember 2019 im Durchschnitt ein Vermögen von rund 102 500 Euro.

Eingezahlt wurden insgesamt 36 000 Euro. Im Mittel entspricht das einer Rendite von 6,2 Prozent pro Jahr. Dabei sind alle Fondskosten inklusive des Ausgabeaufschlags berücksichtigt.