Baierbrunn (dpa/tmn) - Bei Männern sammelt sich Fett vor allem am Bauch. Das mag dem einen oder anderen nicht gefallen - ein gesundheitliches Problem ist die kleine Wohlstandsplauze automatisch aber noch nicht.

Zu viel Bauchfett kann dennoch der Gesundheit schaden, warnt die "Apotheken Umschau" (Ausgabe B12/2019). Mehr als etwa 94 Zentimeter Bauchumfang sollten Männer nicht haben, empfiehlt die Zeitschrift. Ungefähr von diesem Wert an steigt das Risiko verschiedener Krankheiten deutlich an - darunter zum Beispiel Bluthochdruck und Diabetes.

Grund dafür ist vor allem das Fett, das sich in Bauchorganen wie Leber und Bauchspeicheldrüse sammelt und dort unter anderem die Produktion des Blutzuckersenkers Insulin behindert. Zugleich sorgen die Fettzellen dafür, dass schädliche Hormone und Botenstoffe im Körper freigesetzt werden, die zum Beispiel Gefäße verkalken lassen.

Zum Glück braucht es oft nicht viel, um den gestörten Stoffwechsel wieder zu normalisieren. Oft reichen etwas Sport und ein paar Kilogramm weniger schon aus. Die Faustregel dabei: Wer zu viel Bauch hat, sollte seine Gesamt-Körpermasse um fünf bis zehn Prozent reduzieren - und dieses Niveau dann möglichst halten.