Klötze l Für Sportler in Klötze wird es eng in diesem Sommer. Doch die Unannehmlichkeiten werden sie gerne in Kauf nehmen. Schließlich geht es um die umfangreiche Sanierung der Sporthalle im Wohngebiet Hegefeld und einen Anbau an die Zinnberghalle. Beide Projekte sind bereits seit Jahren geplant. Mit ihrer Realisierung gehen für die Sportler lang gehegte Träume in Erfüllung.

Während der Sitzung des Stadtrates am Mittwochabend im Rathaus informierte Bürgermeister Uwe Bartels, dass es am Dienstag bereits eine Bauanlaufberatung gegeben habe. „Das gesamte Raumkonzept ist erneuert worden“, erläuterte Bartels. Vertreter von Vereinen, den Schulen und andere Inte­ressenten seien in die komplexen Planungen für den Umbau mit einbezogen worden. „Ich hoffe auf einen Baubeginn in den Sommermonaten“, stellte er in Aussicht.

Laut Uwe Bartels wird die komplette Inneneinrichtung sowie die räumliche Aufteilung in der Sporthalle verändert. „Sogar der Fußboden kommt raus“, nannte Bartels im Volksstimme-Gespräch Details. „Die Regenentwässerung geht bis in den Sandboden unter dem Hallenraum.“

Dämmung im Außenbereich wird abgeschlossen

Abgeschlossen werden die bereits vor Jahren begonnenen Arbeiten zur energetischen Sanierung der Sporthalle im Außenbereich. Zwei Seiten sind bereits gedämmt worden. Folgen müssen laut Uwe Bartels noch die beiden Giebelbereiche.

Genutzt wird die Hegefeldhalle von den Schülern der benachbarten Sekundarschule und der Grundschule für den Schulsport, von zahlreichen Sportvereinen und zum Teil auch von Kindergartenkindern. Für den Zeitraum der Sanierung müssen Kinder und Vereine mit ihren Aktivitäten in die Natur oder die Zinnberghalle umziehen. Koordiniert wird die Vergabe der Hallenzeiten wie gewohnt von der Stadtverwaltung.

Beachtet werden muss, dass auch der Anbau für die Kraftsportler an die Zinnberghalle in diesem Jahr erfolgen soll. Voraussetzung: Die Fördermittel fließen rechtzeitig. Allerdings werden die Arbeiten am Anbau den Sportbetrieb im Hallenbereich nur unwesentlich beeinträchtigen.

Die 2018 im städtischen Haushaltsplan vorgesehenen Mittel für beide Projekte werden in den Etat 2019 überführt. Für die Hegefeldhalle sind 195.000 Euro vorgesehen, für die Zinnberghalle 119.000 Euro.