Blankenburg l Anfang März wird Blankenburg einmal mehr zum Mekka für Hundesportler. Unter dem Motto „Jagt den Teufel im Heidelberg“ hat der Blankenburger Verein Cross Athleticdogs zu seinem ersten großen Wettkampf eingeladen. „Die Startplätze sind bereits alle belegt“, freut sich Vereinschefin Silke Schnöge über die positive Resonanz von Hunde-sportlern aus ganz Deutschland. Insgesamt waren 75 Startplätze zu vergeben, für die sich 50 Teilnehmer aus Berlin-Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Niedersachsen mit ihren agilen Vierbeinern angemeldet haben. Für den noch jungen Verein ein Zeichen dafür, dass Canicross – die „Leichtathletik mit dem Hund“ – absolut im Trend liegt und auch der Veranstaltungsort als Herausforderung angenommen wird.

Denn die Strecken, die die Teams im Laufschritt, mit dem Mountainbike oder dem sogenannten Scooter bewältigen müssen, liegen zwar landschaftlich reizvoll am Heidelberg, warten aber auch mit einigen Schwierigkeiten auf. Unter anderem muss der Anstieg zum Hamburger Wappen bewältigt werden. Für den Blankenburger Thoralf Neumann, 2017 mit seinem Magyar Vizsla „Rudi“ selbst Deutscher Meister im Geländelauf, macht gerade das einen interessanten Wettkampf aus: „Wir haben schöne Trails im Heidelberg. Die sind interessanter und anspruchsvoller, als so manche Strecken im Flachland, wo es nur über Feldwege geht. Aber das zeichnet eben einen guten Cross aus“, weiß der erfahrene Hundesportler.

Angeboten werden am Sonnabend, 2. März, eine 5,5 Kilometer lange Crosslauf-Strecke, eine rund 3,6 Kilometer lange Bike-Runde sowie eine etwa zwei Kilometer lange Kurzstrecke unterhalb der Teufelsmauer. Der Wettkampf beginnt um 10 Uhr. Start und Ziel ist im Wald unweit des Helsunger Kruges.

Bilder

Wettkampfbüro im Helsunger Krug

In dem beliebten Ausflugslokal wird auch das Wettkampfbüro eingerichtet. Bereits im Vorfeld danken die Organisatoren Krug-Wirt Klaus Sommer für dessen Hilfsbereitschaft und Unterstützung, ebenso der Blankenburger Stadtverwaltung und Revierförster Lutz Böge.

Das Besondere an Sachsen-Anhalts Hunden

Magdeburg (jl) l Die Sachsen-Anhalter sind auf den Hund gekommen und haben zum "Tag des Hundes" über die beste Eigenschaft ihres Vierbeines berichtet.

  • Bommelchen aus Magdeburg wird von seinem Frauchen von ganzem Herzen geliebt. Foto: Paterka

    Bommelchen aus Magdeburg wird von seinem Frauchen von ganzem Herzen geliebt. Foto: Paterka

  • Die fünfjährige Laika wohnt in Blankenburg (Harz) und hat ein besonders freundliches Wesen. Foto: Brandenburg

    Die fünfjährige Laika wohnt in Blankenburg (Harz) und hat ein besonders freundliches We...

  • Bogi wohnt mit seinem Frauchen im ungarischen Pápa und hat mit der Enkelin von Frauchen auch einen Fan in Magdeburg. Foto: Virag

    Bogi wohnt mit seinem Frauchen im ungarischen Pápa und hat mit der Enkelin von Frauchen auch...

  • Bolle wohnt in Kamern (Sachsen Anhalt) und ist laut Frauchen

    Bolle wohnt in Kamern (Sachsen Anhalt) und ist laut Frauchen "die Ruhe in Person". Foto: Dieken

Denn für diesen Wettkampf wird es einige Stunden Einschränkungen in dem Waldgebiet geben müssen. Zwischenzeitlich, so die Organisatoren, werden dort einige Wege gesperrt sein. Darüber hinaus bitten sie alle Spaziergänger und Wanderer, Rücksicht auf die Sportler zu nehmen und vor allem ihre Hunde anzuleinen. Die Wettkampfstrecken werden an diesem Tag deutlich gekennzeichnet sein und zusätzlich durch Streckenposten abgesichert.

Wer Lust hat, selbst mit seinem Hund aktiv in der Natur unterwegs zu sein – entweder mit dem Mountainbike, dem Dogscooter oder als Läufer und Walker – kann sich beim Verein Cross Athleticdogs die entsprechenden Tipps zu diesem Sport und dem nötigen Equipment holen. Für Silke Schnöge bieten diese Sportarten gleich mehrere Vorteile: „Die Hunde sind ausgeglichen und man selbst bleibt fit und gesund“, so die erfahrene Hundesportlerin, die auch als Leistungsrichterin, als Trainerausbilderin und Obfrau Turnierhundesport in Sachsen-Anhalt aktiv ist. Über ihren Verein werden nicht zuletzt die Grundlagen für ein funktionierendes Hunde-Hundeführer-Gespann gelegt. „Sie müssen ein Team sein. Und der Hund muss hören“, sagt Silke Schnöge. Der Verein, der erst im Mai vorigen Jahres von 15 Hundefreunden gegründet wurde, hat inzwischen 25 Mitglieder und freut sich über neue Mitstreiter.