Berlin (dpa) - In einer Berliner Gießerei werden die Auszeichnungen zur diesjährigen Berlinale gefertigt. Wegen der Pandemie werden die Statuen nicht im Februar verliehen, sondern erst im Juni.

In diesem Jahr sei alles etwas entzerrter, sagte der Inhaber der Bildgießerei, Hermann Noack, am Mittwoch. "Für uns ist es etwas ruhiger."

Die Berlinale zählt neben den Filmfestivals in Cannes und Venedig zu den wichtigen. Die Auszeichnungen werden nach einem Entwurf der Bildhauerin Renée Sintenis (1888-1965) produziert. Neben dem Goldenen Bären für den besten Film werden mehrere Silberne Bären vergeben.

Die Berlinale wird in diesem Jahr wegen des Coronavirus auf zwei Termine geteilt. Anfang März ist ein digitaler Branchentreff für Fachleute geplant, dann sollen auch die Preisträger bekanntgegeben werden. Im Juni soll es dann ein Festival mit Filmvorführungen fürs Publikum und eine Preisverleihung geben.

Insgesamt 15 Filme laufen im Wettbewerb. Darunter sind das Regiedebüt des Schauspielers Daniel Brühl, eine Literaturverfilmung von Regisseur Dominik Graf ("Im Angesicht des Verbrechens") sowie neue Filme von den Regisseurinnen Céline Sciamma ("Porträt einer jungen Frau in Flammen") und Maria Schrader ("Unorthodox").

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