219. Spielzeit mit "Was wir lieben"
Von Helmut Rohm
Dessau-Roßlau l Zwölf Premieren im Großen Haus (sechs im Musiktheater, vier im Schauspiel, zwei im Ballett), elf Premieren in der Spielstätte Altes Theater (davon sieben im Schauspiel, eine Kinderoper, drei im Puppentheater) sowie eine Tanzproduktion auf der Bauhausbühne und acht Sinfoniekonzerte sieht der Spielplan für die 219. Spielzeit am Anhaltischen Theater Dessau vor. Sie steht unter dem Motto "Was wir lieben".
"Ich gehe fest davon aus, dass wir dieses Programm durchführen und eine großartige Spielzeit haben werden", sagt Generalintendant André Bücker zur Spielplan-Präsentation und der spontanen Solidaritätskundgebung davor vor dem Theater mit Blick auf die angedachten Kürzungen von Finanzzuweisungen.
Der Generalintendant wird die Doppelpremiere inszenieren, mit der die Spielzeit 2013/2014 in Dessau eröffnet werden soll - mit der Bellini-Oper "Norma" und dem Ibsen-Schauspiel "Nora oder ein Puppenheim". Im Musiktheater ist die Uraufführung des Musicals "Casanova" als Auftragswerk des Theaters geplant. "Die Zirkusprinzessin" (Kálmán), "Lady Macbeth von Mzensk" (Schostakowitsch) und eine Kinderoper zu "Max und Moritz" sind hier einige der weiteren Projekte.
Im Ballett dürfen sich die Theaterbesucher unter anderem auf Gogols Verwechslungskomödie "Der Revisor - eine Stadt steht Kopf" und im Schauspiel auf "Beggar\'s Opera" sowie Shakespeares "Sommernachtstraum" freuen.
Die Anhaltische Philharmonie und ihr GMD Antony Hermus sind in ihrer 247. Saison neben vielen anderen Vorhaben auch Artist-in-Residence beim Kurt-Weill-Fest 2014.