Siedlungsreste

Archäologen präsentieren römische Funde in Mainz

Vor zwei Jahren fanden Archäologen auf einer Baustelle Objekte aus dem alten Rom. Dazu gehört nicht zuletzt eine Statuette der römischen Mondgöttin Luna, die jetzt gezeigt wird.

Von dpa
Eine kleine Skulptur der Mondgöttin Luna aus der Römerzeit.
Eine kleine Skulptur der Mondgöttin Luna aus der Römerzeit. Boris Roessler/dpa

Mainz - Zwei Jahre nach Grabungen auf der Baustelle für eine Bank in Mainz haben Archäologen am Mittwoch eine Auswahl der römischen Funde präsentiert.

Die ältesten Objekte reichen bis in die Zeit um Christi Geburt, die jüngsten stammen aus dem 4. Jahrhundert, wie die Archäologin Marion Witteyer mitteilte. Die freigelegten römischen Siedlungsreste am Zollhafen belegten die kontinuierliche Besiedlung der heutigen Mainzer Neustadt von der Antike über das frühe Mittelalter bis zur Gegenwart, sagte die Leiterin der Mainzer Außenstelle der Direktion Landesarchäologie in der Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) Rheinland-Pfalz.

Zu den Funden gehören eine Statuette der römischen Mondgöttin Luna, eine Delfinfigur und fein verzierte Gefäße.