Retrospektive schwedischem Regisseur gewidmet Berlinale 2011 ehrt Kinolegende Bergman
Berlin (dpa). Die Berlinale 2011 ehrt den schwedischen Regisseur Ingmar Bergman. Dem 2007 gestorbenen, legendären Filmemacher ist die Retrospektive der 61. Internationalen Filmfestspiele Berlin (10.-20. Februar) gewidmet, wie die Berlinale am Freitag mitteilte. Zu Bergmans Erbe gehören mehr als 60 Werke, darunter Filme wie "Szenen einer Ehe" und "Fanny und Alexander", mit denen er weltberühmt wurde.
Bergman (1918-2007) erhielt nahezu alle bedeutenden internationalen Filmpreise, darunter drei Oscars sowie auch einen Goldenen Bären für "Wilde Erdbeeren" bei der Berlinale 1958. Als Regisseur habe er die Fragen des Lebens ausgelotet und sei ein Chronist der bürgerlichen Gesellschaft gewesen. Der Autor, Regisseur (Film, Theater, TV) und Produzent sei "ein Klassiker der Moderne".
Die Retrospektive umfasst sämtliche Kinofilme Bergmans sowie Beispiele seiner Arbeit als Drehbuchautor. Hinzu kommen Dokumentationen des schwedischen Filmemachers und Bergman-Kenners Stig Björkman, der Bergman sowohl vor als auch hinter der Kamera porträtiert hat. Sämtliche Filme werden in Kooperation mit dem Schwedischen Filminstitut und dem Schwedischen Institut in neuwertigen Kopien gezeigt. Ergänzend zum Filmprogramm findet eine Veranstaltungsreihe mit Vorträgen und Diskussionen statt.
Parallel zu der Retrospektive zeigt die Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen die Ausstellung "Ingmar Bergman – Von Lüge und Wahrheit" im Filmhaus am Potsdamer Platz.