Ausstellung in New York Guggenheim Museum zeigt "Josef Albers in Mexico"
Klare Formen und die Interaktion der Farben bestimmten seine Arbeiten. Eine New Yorker Ausstellung beleuchtet jetzt die Beziehung von Josef Albers zu Mexiko.
New York (dpa) - Das New Yorker Guggenheim Museum widmet dem deutschen Maler Josef Albers (1888-1976) eine große Schau.
Die Ausstellung "Josef Albers in Mexico" zeigt Gemälde, Fotos und Zeichnungen des in Bottrop geborenen Künstlers, die von mehreren Reisen gemeinsam mit seiner Frau Anni zwischen den 1930er und den 1960er Jahren nach Mexiko inspiriert wurden.
Das Ehepaar besuchte bei seinen 13 Reisen zahlreiche antike Ruinen und Strukturen und machte viele Fotos, die Josef Albers später zu Collagen arrangierte.
Das Ehepaar Albers hatte am Bauhaus in Weimar gearbeitet und war nach dessen Schließung durch die Nationalsozialisten 1933 in die USA ausgewandert. Dort arbeitete Josef Albers, der vor allem für seine bunte Quadrat-Serie "Hommage to the Square" bekannt ist, unter anderem am Black Mountain College in North Carolina und an der Elite-Universität Yale.