KInostart "Hidden Figures": US-Raumfahrt aus Frauensicht
Sie wurden abfällig "Computer in Röcken" genannt. Dieser Film erzählt die Geschichte von drei Frauen, die im Verborgenen gewirkt haben.
Berlin (dpa) - Die Pioniere der amerikanischen Raumfahrt heißen Katherine Johnson, Dorothy Vaughan und Mary Jackson. Doch gehört haben von ihnen wohl die wenigsten. Denn die drei Afro-Amerikanerinnen sind "Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen".
Die Mathematikerinnen berechneten Anfang der 60er Jahre die Voraussetzungen für die erste bemannte US-Mission ins Weltall und ebneten so den Weg für bekannte (männliche) Namen wie Neil Armstrong, John Glenn und Buzz Aldrin. Mit "Hidden Figures" erzählt Regisseur Ted Melfi die Geschichte dieser Frauen, die auch "Computer in Röcken" genannt werden. Denn Katherine Johnson und ihre Kolleginnen machten die Berechnungen zur Raumfahrt im Auftrag der Nasa mit Stift und Papier.
Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen, USA 2016, Min. o.A., von Theodore Melfi, mit Taraji P. Henson, Octavia Spencer, Kirsten Dunst, Kevin Costner