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Hommage an Gwisdek bei Filmkunsttagen

28.09.2012, 01:14

Von F.-René Braune

Magdeburg l Insgesamt 40 Filme, davon zwölf Erstaufführungen noch vor dem deutschen Kinostart, 66 Vorstellungen in sechs Städten - das sind die nackten Zahlen der Filmkunsttage Sachsen-Anhalt. Vom 17. bis 21. Oktober werden in Aschersleben, Dessau, Genthin, Halle, Magdeburg und Salzwedel nationale und internationale Filme zu sehen sein, darunter 18, bei deren Entstehung Mitteldeutschland eine Rolle gespielt hat.

Frank Salender, der - wie im vergangenen Jahr - auch diese zweiten Filmkunsttage leitet, verwies beim gestrigen Pressegespräch nicht ohne Stolz auf die gestiegene Akzeptanz bei Filmverleihern und Kinos. So sei es im Vergleich zum Vorjahr wesentlich leichter gewesen, gute Produktionen nach Sachsen-Anhalt zu holen. So beispielsweise den Film "Lore" mit der Schauspielerin Sophie Rosendahl aus Halle. Der Film gewann beim Filmfest in Locarno den Publikumspreis.

Bestandteil der Filmkunsttage sind verschiedene Reihen, darunter das Kurzfilmprogramm "Made in Sachsen-Anhalt", das vor allem junge Talente in den Mittelpunkt rückt. Überdies gibt es "Filmkunst in der Klosterkirche" im Kunstmuseum Magdeburg, eine Werkschau mit Filmen des Regisseurs Bernd Böhlich und eine Hommage an Michael Gwisdek. Dem Schauspieler ist auch eine Ausstellung gewidmet, die am 11. Oktober im Gebäude der Stadtsparkasse Magdeburg auf dem Alten Markt eröffnet wird.

Als einen der Höhepunkte nannte Salender eine Veranstaltung am 21. Oktober ab 11 Uhr im Studiokino Magdeburg: Dabei werden Magdeburger Ansichten in Kurzfilmen aus der DDR gezeigt. Das gesamte Programm kann rechtzeitig vor dem Beginn der Filmkunsttage unter www.filmkunsttage.de eingesehen werden.