1. Startseite
  2. >
  3. Kultur
  4. >
  5. Konzert mit Bobo und Herzfeld am 20. April auf dem Moritzhof

20. April 2013, 20.00 Uhr, Moritzhof Magdeburg Konzert mit Bobo und Herzfeld am 20. April auf dem Moritzhof

05.03.2013, 11:53

Mit ihrem neuen Album "Liederseelen" wandeln Bobo und Herzfeld weiter auf den Pfaden deutscher Dichtung. Waren es jüngst vor allem deutsche Volkslieder, mit deren innovativen Arrangements sie traditionelles Liedgut zu Weltmusik machten, verschreiben sich die beiden Musiker nun ganz dem Geist der Romantik. Und so trägt Bobo die Geschichte von Friedrich Rückert, Conrad Ferdinand Meyer oder Joseph v. Eichendorff auf den Flügeln ihres klaren und kraftvollen Gesanges in unsere heutige Zeit. Ihr langjähriger musikalischer Weggefährte Sebastian Herzfeld orchestriert mit ungewöhnlichem Instrumentarium einen magischen Soundtrack zu diesen Liederseelen. Gemeinsam erwecken sie die Lieder und Texte zu neuem Leben, geben ihnen ihre Magie zurück, lassen sie schwingen. Uns schenken sie eine Ahnung von Tiefe. Wir wollen lauschen bei dem Konzert zu den Songtagen am 20. April auf dem Moritzhof.

Bobo wuchs in Sachsen Anhalt als Tochter eines Pfarrers und einer Kirchenmusikerin mit Chorälen und Liedern der Romantik auf, bevor sie Singer/ Songwriter, Bands und ihre eigene Leidenschaft für das Singen entdeckte. Später studierte sie in Weimar Gesang und zog dann nach Berlin, wo sie ihre Band Bobo in White Wooden Houses gründete, die mit ihrem melodiösem Gitarren Pop bald bekannt wurde. Zahlreiche Konzerttourneen, weitere Alben und Kollaborationen mit verschiedensten Künstlern gaben ihrer stimmlichen Vielseitigkeit immer wieder neuen Ausdruck, international ist ihre Stimme als Rammsteins Engel bekannt. In den letzten Jahren entdeckte sie ihre Liebe für deutsches Liedgut, mit dem sie auf sehr eigene Weise eine Brücke zu ihren musikalischen Ursprüngen schlägt.

Der aus Halle/Saale stammende Sebastian Herzfeld lernte als Kind mehrere Instrumente und spielte schon bald in verschiedenenJazz Bands. Später studierte er an Berliner Musikhochschule Hanns Eisler Bass. Im Zusammenspiel mit Musikern der internationalen Jazz und Weltmusikszene entwickelte er seine Leidenschaft für fremde Klänge und ungewöhnliche Rhythmen. Im Laufe der Jahre wandte er sich dann immer mehr der Komposition von Theater - und Filmmusik zu.

Bobo und Herzfeld verbindet eine jahrelange musikalische Freundschaft, die einst in einer Band in Halle begann und sich viele Jahre später zu dem gemeinsamen Herzensprojekt "Lieder von Liebe und Tod" entwickelte, bei dem die beiden Musiker ihre musikalischen Wurzeln ausgruben und Volkslieder und Texte der Romantik neu vertonten, wofür sie 2008 den Deutschen
Weltmusikpreis bekamen.