Leipzig (epd). Das Leipziger Museum der bildenden Künste zeigt seit gestern unter dem Titel "Verwandlung der Götter" eine Sonderausstellung mit Werken des Leipziger Malers Michael Triegel. Zu sehen seien etwa 65 Gemälde des 41-Jährigen, der in den vergangenen Wochen vor allem durch sein Porträt von Papst Benedikt XVI. bekannt wurde, teilte das Museum mit. Neben seinen Bildern hat Triegel bereits mehrere Altäre für evangelische und katholische Kirchen gestaltet.

Sein Werk beschäftigt sich mit mythischen und religiösen Themen. Vor allem die Jesus-Figur findet sich in vielen seiner Ölgemälde. In der Leipziger Ausstellung werden auch das Papst-Porträt sowie sämtliche Studien und Vorarbeiten dazu zu sehen sein. Triegel malte Benedikt XVI. im Auftrag des katholischen Bistums Regensburg, wo das Werk auch künftig seinen Platz haben wird.

Der 1968 in Erfurt geborene Triegel studierte an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst, die als Zentrum der Kunstgattung "Neue Leipziger Schule" gilt. Michael Triegel rechnet sich nach eigenen Worten nicht zu diesem Genre, dessen bekanntester Vertreter Neo Rauch ist. Bis auf die gegenständliche Malerei teile er mit den Berufskollegen nicht viel, sagte Triegel.

Die Ausstellung "Verwandlung der Götter" kann bis 6. Februar dienstags sowie donnerstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr und mittwochs von 12 bis 20 Uhr besichtigt werden.