Hélène und David lernen sich im Herbst 1991 im amerikanischen Hospital in Paris kennen. Die 30-jährige Innenarchitektin beginnt dort zunächst voller Zuversicht eine In-vitro-Behandlung, um ihre Unfruchtbarkeit zu überwinden. Der amerikanische Offizier, mit einem Kriegstrauma aus dem Irak zurückgekehrt, ist seelisch gebrochen und muss sich einer Therapie unterziehen. In beiden Fällen lässt der medizinische Erfolg auf sich warten, so dass Hélène und David einander über Monate, dann Jahre hinweg immer wieder im Krankenhaus treffen. Sie streiten über Politik, befreunden sich, nähern sich einander im Trost, den ihnen die Poesie spendet, und werden einer des anderen Stütze.