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Eurovision Song ContestFloryan geht als Neunter in den deutschen ESC-Vorentscheid

Acht Acts für den deutschen ESC-Vorentscheid stehen schon seit Tagen fest. Ein Platz war noch frei. Den hat sich nun ein Musiker ersungen, von dem Rea Garvey sehr überzeugt ist.

Von dpa 09.02.2024, 00:15
Das diesjährige ESC-Finale findet am 11. Mai in Malmö statt.
Das diesjährige ESC-Finale findet am 11. Mai in Malmö statt. Andy Von Pip/ZUMA Press Wire/dpa

Berlin/Hamburg - Der deutsche Vorentscheid für den Eurovision Song Contest (ESC) kann kommen, denn nun ist auch der letzte Platz für die Entscheidungsshow in Berlin besetzt: Sänger Floryan wird als neunter Act in den Vorentscheid gehen. Das haben die Zuschauerinnen und Zuschauer der ARD-Sendung „Ich will zum ESC!“ entschieden.

Der 28-Jährige aus Künzelsau (Baden-Württemberg), der derzeit für ein Praxissemester in Hamburg lebt, war mit dem englischsprachigen Lied „Scars“ angetreten und hatte sich mit seinem Auftritt gegen zwei weitere Acts - Anne und Luca - durchgesetzt. Eine vierte Kandidatin der neuen Castingshow mit den Coaches Conchita Wurst („Rise Like a Phoenix“) und Rea Garvey („Supergirl“, „The Voice of Germany“) war kurzfristig wegen Krankheit ausgefallen.

In der ESC-Entscheidungsshow am 16. Februar in Berlin muss sich Floryan dann nicht nur gegen Max Mutzke durchsetzen. Im Rennen um den deutschen Platz beim ESC im schwedischen Malmö sind auch die Sängerinnen Marie Reim, Bondine Monet und Leona sowie die Sänger Ninetynine, Isaak, Ryk und die Band Galant.

NDR schlägt neuen Weg ein

Mit der Sendung „Ich will zum ESC!“ wagt der für den deutschen ESC-Act zuständige Norddeutsche Rundfunk (NDR) einen neuen Weg auf der Suche nach Erfolg beim Internationalen Gesangswettbewerb. Angelehnt an erfolgreiche Konzepte des Privatfernsehens haben Wurst und Garvey dabei erst Gesangstalente gehört, die Besten in ihr Team geholt und sie schließlich gecoacht und mit ihnen das Lied fürs Finale geschrieben.

Ob der zusätzliche Auswahlprozess Deutschland beim ESC nach vorn bringt, wird sich im Mai zeigen. Choreografin Nikeata Thomspon brachte es dabei am Abend auf den Punkt: „Wir müssen was riskieren, denn Deutschland liegt meist hinten und darauf haben wir keinen Bock mehr.“