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Sachsen-Anhalt feiert mit bei der "Fête" der Musik

19.06.2013, 01:16

Halle (dpa) l Junge Liedermacher, flippige Reggaebands und ausgefallene Tanzgruppen: Auf den Straßen, Plätzen und Hinterhöfen des Landes wird am Freitag das internationale Musikfest "Fête de la Musique" gefeiert. Deutschlandweit beteiligen sich 40 Städte an dem bunten Fest - darunter neun aus Sachsen-Anhalt.

Neben Halle, Magdeburg und Quedlinburg machen in diesem Jahr erstmals auch Aschersleben, Burg, Dessau-Roßlau, Salzwedel, Sangerhausen und Spergau bei dem Musikereignis mit. Die Idee zur "Fête de la Musique" stammt von dem ehemaligen französischen Kulturminister Jack Lang aus den 1980er Jahren.

Nachdenkliche Töne, lauter Rock und Theater

Das Musikfestival unter freiem Himmel bietet den Zuhörern nicht nur nachdenkliche Liedermachertöne, lauten Rock und internationale Rhythmen, sondern auch klassische Musikensembles und kleine Theaterauftritte. "Es soll kein geschlossenes Erlebnis sein, sondern allen Menschen offen stehen", erklärte der Veranstalter der "Fête de la Musique" in Halle, Arno Trültzsch. Ziel sei, vor allem Viertel mit viel Leerstand kulturell wiederzubeleben. Die Künstler verzichteten auf ihre Gagen. In der Saalestadt werden rund 20 Bands auf vier Bühnen stehen.

In Magdeburg, wo die "Fête de la Musique" bereits seit 2003 jährlich in den Straßen klingt, spielen rund 40 Künstler - darunter Akustikpopbands und Kammerchöre. In Burg unterhält ein Musikclown die Kinderstation des städtischen Krankenhauses. In Dessau-Roßlau werden neben den Konzerten auch moderne Vortragswettbewerbe, sogenannte Poetry Slams, veranstaltet. Eine Feuershow schließt in Quedlinburg das alternative Straßenfest ab.

Weltweit feiern mehr als 520 Städte am 21. Juni den sogenannten Tag der selbst gemachten Musik. "In Sachsen-Anhalt haben viele Städte um das Fest gekämpft", sagte Ines Auer von der "Fête Company" in Berlin. Durch das schwere Hochwasser stand das Festival in den betroffenen Orten wie Halle und Magdeburg lange Zeit auf der Kippe. Die Veranstalter bitten nun um Spenden für die Flutopfer.

http://www.fete-sachsen-anhalt.de