Einschaltquoten

„Die Alm“ zum Finale im finsteren Tal

Auf der Alm war zum Schluss nicht mehr viel los. Krimi und Komödie waren bei den Zuschauern stärker angesagt.

Von dpa
Collien Ulmen-Fernandes moderierte „Die Alm“.
Collien Ulmen-Fernandes moderierte „Die Alm“. Henning Kaiser/dpa

Berlin - Die ProSieben-Realityshow „Die Alm“ hat sich zum Finale endgültig zu einem Tal der Tränen entwickelt.

Gerade einmal 690.000 Zuschauer wollten am Donnerstagabend das alpine Treiben und den Herdenauftrieb von Stars, Sternchen und Influencern unter Aufsicht von Collien Ulmen-Fernandes und Christian Düren sehen.

Zum Start der Show mit dem Motto „Promischweiß und Edelweiß“ waren es Ende Juni noch 1,28 Millionen Zuschauer gewesen.In der wichtigen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen waren beim Finale 5,5 Prozent dabei, so wenige wie nie.

Die meisten Primetime-Zuschauer im Gesamtpublikum lockte die ARD-Krimireihe „Wolfsland“ mit Yvonne Catterfeld und Götz Schubert an. Die Episode „Das heilige Grab“ schalteten im Ersten ab 20.15 Uhr 4,10 Millionen (16,7 Prozent) ein. Auf dem zweiten Rang lag das ZDF, das die Komödie „Eine ganz heiße Nummer 2.0“ mit Gisela Schneeberger und Rosalie Thomass 3,67 Millionen (14,9 Prozent) zeigte.

Den Auftakt zur neuen Staffel der RTL-Actionserie „Alarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei“ mit Erdogan Atalay und Pia Stutzenstein verfolgten 1,66 Millionen (6,8 Prozent).

Mit der US-Actionserie „MacGyver“ auf Sat.1 verbrachten 800.000 Menschen (3,3 Prozent) den Abend. Kabel eins strahlte die Verbraucher-Dokureihe „Achtung Abzocke - Urlaubsbetrügern auf der Spur“ aus - 860.000 Leute (3,6 Prozent) waren am Bildschirm dabei. Für die RTLzwei-Gesellschaftsreportage „Hartes Deutschland - Leben im Brennpunkt“, die dieses Mal in Hamburg zu Gast war, entschieden sich 670.000 Männer und Frauen (2,8 Prozent).

Die amerikanische Musikkomödie „Pitch Perfect 2“, in der Anna Kendrick und Rebel Wilson die umtriebigen Mitglieder eines A-Cappella-Chors spielen, hatte auf Vox 830.000 Zuschauer (3,5 Prozent).