"Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" Tumult um Teilnahme: So will sich Gil Ofarim im Dschungelcamp präsentieren
Gil Ofarims Teilnahme am Dschungelcamp sorgt für Diskussionen. Auch andere "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!"-Teilnehmer wollen ihm wegen des Antisemitismusvorfalls in Leipzig auf den Zahn fühlen.

Magdeburg/Halle (Saale). – Die Teilnahme von Gil Ofarim (43) am Reality-TV-Format "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" hat bereits vor Ausstrahlungsbeginn hohe Wellen geschlagen. Einige User drohen RTL auf Instagram sogar mit Boykott des Dschungelcamps.
In einem Interview bei "Exclusiv – Weekend" vom 11. Januar 2026 bezieht der Musiker dazu Stellung und verrät, warum er wieder präsent sein will.
Gil Ofarim im Dschungelcamp: "Ich werde mich nicht großartig verstellen"
Auf die Frage, was ihn wohl in Australien erwartet, reagiert Gil Ofarim entspannt und sorgt sich zunächst um den Jetlag. Danach wolle er das Ganze "auf sich zukommen lassen".
Vermutlich wird der Jetlag jedoch sein geringstes Problem. Wohl eher wird die Konfrontation mit den anderen Dschungelcamp-Teilnehmern ungemütlich. Denn Ofarim steht seit dem Antisemitismusvorfall in Leipzig öffentlich in der Kritik.
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Der Musiker habe sich die Teilnahme am Dschungelcamp aber gut überlegt. Mit Reality-Formaten habe er jedoch bisher keine Erfahrungen gemacht. Ganz im Gegenteil. "Ich bin Musiker und Schauspieler und über mein Privatleben rede ich ohnehin nicht", so der 43-Jährige.
Dennoch sei er aufgeregt und freue sich auf diese Zeit. "Ich werde mich nicht großartig verstellen. Ich gehe da rein und bin einfach ich selber – der Typ, der ich jeden Tag bin", sagt er dazu.
Und fügt an: "Ich würde mir wünschen, dass man feststellt, dass da irgendwas nicht stimmt mit dem Typen, der da ist, und was über den Typen geschrieben steht. Das sind irgendwie zwei verschiedene Dinge."
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Nach Antisemitismusvorfall: Kritik von Hardy Krüger Jr. und Nicole Belstler-Boettcher
Ob ihm das gelingt, werden die Zuschauer ab dem 23. Januar auf RTL sehen. Eines ist jedenfalls gewiss: Im Dschungelcamp werden ihm einige Teilnehmer auf den Zahn fühlen.
Hardy Krüger Jr. (57) will Ofarim jedenfalls damit konfrontieren: "Dieses Thema wird unweigerlich natürlich auch im Dschungel diskutiert werden. Da werde ich ihm schon meine Fragen stellen. Und will ich auch eine ehrliche Antwort."
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Kritik zum Antisemitismusvorfall kommt vorab auch von Kandidatin Nicole Belstler-Boettcher (62). Wie sie der "Bild" verriet, findet sie es ganz übel, "wie er da gelogen hat". "Für mich sind das Sachen, die kann man nicht machen. Man kann doch nicht lügen und riskieren, dass jemand seinen Job verliert. Und es ist erst zwei Jahre später herausgekommen. Das ist ein No-Go."
Gil Ofarim will Comeback als Musiker
Gil Ofarim wünscht sich hingegen von den anderen Teilnehmern nur eins: "Offener und respektvoller Umgang miteinander." Er erhofft sich von seiner Dschungelcamp-Teilnahme, dass er danach wieder als Musiker unterwegs sein kann.
Zudem wünscht er sich von den Zuschauern, dass sie sich während seines Aufenthaltes im Dschungelcamp ein eigenes Bild von ihm machen und nicht nach dem urteilen, was über ihn geschrieben wurde.