Kunsthistorikerin

Ulrike Gehring erhält Deutschen Lichtkunstpreis

Das Kunstmuseum Celle beherbergt nach eigenen Angaben eine der umfangreichsten Museumssammlungen aktueller Lichtkunst in Europa. Es wurde 1998 gegründet.

Von dpa 18.10.2021, 16:13 • Aktualisiert: 18.10.2021, 16:14
Die Kunsthistorikerin Ulrike Gehring wird für ihre Verdienste um die Lichtkunst geehrt.
Die Kunsthistorikerin Ulrike Gehring wird für ihre Verdienste um die Lichtkunst geehrt. Friedemann Ulbrich/Kunstmuseum Celle/Robert Simon Kunststiftung/dpa

Celle - Die Kunsthistorikerin Ulrike Gehring erhält den mit 10 000 Euro dotierten Deutschen Lichtkunstpreis 2022. Damit werde die herausragende wissenschaftliche Leistung der Professorin für Kunstgeschichte der Universität Trier gewürdigt, teilte die Robert Simon Kunststiftung am Montag mit.

Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre im Kunstmuseum Celle verliehen. Erster Preisträger war der Lichtkunst-Pionier Otto Piene (1928-2014). Es folgten die Künstler Mischa Kuball, Brigitte Kowanz und Jan van Munster.

„Die wissenschaftliche Erforschung des Mediums Licht in Praxis und Theorie halten wir für außerordentlich wichtig“, begründete Museumsgründer Robert Simon die Entscheidung der Jury für die 1969 geborene Kunsthistorikerin. Gehring promovierte über amerikanische Lichtkunst und war zunächst Kuratorin am Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) Karlsruhe. Ihr soll der Preis im Januar überreicht werden.