New York (dpa) - Er ist Mythos, Sehnsuchtsort und Symbol menschlichen Fortschritts: In New York eröffnet am 3. Juli eine neue Ausstellung über die Bedeutung des Mondes und der Fotografie zum Erdtrabanten.

"Apollos Muse: Der Mond im Zeitalter der Fotografie" im Metropolitan Museum of Art zeigt dabei auch, wie der technische Fortschritt die Bilder und damit auch die Wahrnehmung des Himmelskörpers vom 16. Jahrhundert bis in die Moderne geändert hat. "Apollos Muse" läuft bis zum 22. September.

"Als die Teleskope besser wurden, wandelte sich der Mond von einer schönen Scheibe am Himmel zu einem Ort", sagt Kuratorin Mia Fineman. Menschen hätten ihn plötzlich auch als Oberfläche mit Bergen und Kratern gesehen, die untersucht und eines Tages möglicherweise auch besucht werden könnte. Dies habe die Fantasie von Künstlern und Filmemachern beflügelt, deren Werke ebenso Platz finden: "Der zweite Raum dieser Ausstellung erkundet den Mond in der Vorstellung, wie er in frühen Science-Fiction-Filmen und in Werken von Künstlern zu finden ist", erklärt Fineman.

Von der Evolution der Mondbetrachtung erzählt die Schau in mehr als 170 Fotos, die von einer Reihe von Zeichnungen, Drucken, Gemälden und auch Film- und TV-Ausschnitten begleitet werden.

Pressemitteilung