Frühling naht So bereiten Sie das neue Gartenjahr vor
Schon im Februar Radieschen aussäen? Wie Bodenproben, Kalender und feste Routinen den Saisonstart im Garten erleichtern – und für mehr Ernte und Blütenpracht sorgen.

München - Das neue Gartenjahr steht in den Startlöchern - höchste Zeit, um Pläne zu schmieden. Auf der Liste stehen vielleicht ein neues Beet, mehr Blütenvielfalt oder mehr Essbares aus dem Garten.
Der Bayerische Landesverband für Gartenbau und Landespflege (BLGL) gibt vier Tipps zum Saisonstart.
1. Boden und Klima als Grundlage
Ganz gleich, wie der Garten in dieser Saison aussehen soll: Entscheidend ist, dass Pflanzen und Gestaltung zum Standort passen. Jetzt ist also eine gute Gelegenheit, sich mit den Voraussetzungen im Garten zu beschäftigen.
Lehmig oder sandig? Wer seinen Boden kennt, kann gezielter bepflanzen. Dafür reicht es laut Nabu mitunter, etwas Erde zwischen den Fingern zu verreiben, wodurch die Körnung fühlbar wird.
Auch das Kleinklima spielt eine Rolle - so schützt etwa ein Blätterdach vor Hitze. Sträucher und Hecken halten Wind ab.
2. Aussaat- und Pflanzkalender
Das Gartenjahr lässt sich am besten mit einem Kalender planen, wie er etwa vom Nabu angeboten wird. Dort sind wichtige Termine zum Aussäen und Pflanzen übersichtlich aufgeführt. Im Februar sind etwa Spinat und Radieschen bereit für die Aussaat.
3. Neues Gemüsebeet
Wer sich und seiner Gesundheit etwas Gutes tun möchte, baut Gemüse an. Gartenbauexperte Lutz Popp vom BLGL empfiehlt, zu hochwertigem Saatgut zu greifen und spezielle Anzuchterde zu verwenden. Wer Schädlingen vorbeugen will, kann Schneckenzäune und Gemüsenetze anbringen.
4. Feste Routinen
Nur wer seinen Garten regelmäßig beobachtet, lernt ihn besser kennen und erkennt sofort, wenn es ein Problem gibt. Es kann helfen, feste Abläufe einzuplanen – etwa regelmäßige Gießzeiten, die man mit einem kurzen Kontrollgang verbindet, so Lutz Popp. Dabei sieht man auch gleich, was sich im Garten getan hat. Das motiviert zusätzlich.