Burg l Als die aktivsten Partygäste in der Neujahrsnacht noch die letzten Böller zündeten, startete um 7 Uhr die Schicht für zwölf Burger Bauhof-Mitarbeiter um Chef Horst Pötter und Jürgen Renz (Foto). Doch bevor sie sich an die Feuerwerksreste machen konnten, mussten sich die Fachleute zunächst um das Glatteis in Burg und den Ortsteilen kümmern. Anschließend sammelten die Mitarbeiter mit ihren vier Fahrzeugen (inklusive Kehrmaschine) acht Kubikmeter Böllerreste ein: „Das ist deutlich mehr als in den Vorjahren“, sagte Pötter gestern auf Volksstimme-Nachfrage. Und noch etwas ist ihm aufgefallen: „Wir haben viele Raketen und Feuerwerke gefunden, die gar nicht gezündet worden sind.“ Außer den vielen Grundstücksbesitzern, die an den Straßen kehrten, kümmerte sich der Bauhof zunächst um die wichtigsten Plätze der Stadt. Mehr war auch nicht nötig, denn an allen Ecken knallte es am gestrigen Neujahrstag munter weiter.