Burg l Nach dem Ende der zweiwöchigen Nato-Übung „Saber Strike 18“ mit 18.000 Soldaten aus 19 Ländern in Polen und im Baltikum werden die beteiligten 2000 US-Soldaten in der nächsten Woche wieder über die Autobahn 2, 9 und 14 nach Süddeutschland zurückgeführt.

Der Bundeswehrlogistik-Standort Burg wird dabei ab Montag wieder Anlaufpunkt sein. Darüber informierte Oberstleutnant Thomas Poloczek, Pressesprecher des für die Unterstützungsleistungen zuständigen Landeskommandos Sachsen-Anhalt.

Transporte kommen gestaffelt

Ende Mai und Anfang Juni hatte ein Militärkonvoi der US-Streitkräfte mit etwa 300 Radfahrzeugen, gestaffelt in zwei Paketen, die jeweils nochmals in Marschgruppen von bis zu 15 Fahrzeugen aufgeteilt waren, Burg angefahren.

Anders als bei der Hintour ins Manövergebiet sind dieses Mal neben dem Auftanken auch Verpflegung und Übernachtung geplant, erklärte Poloczek auf Volksstimme-Anfrage. Gerechnet wird damit, dass die Truppenkonvois bis Ende nächster Woche Burg ansteuern werden.

Wie auf der Hintour müssen Kraftfahrer auf der A 2 und auf der B 246 a während er Transporte vor allem in den Morgen- und Abendstunden mit Verkehrsbehinderungen rechnen. Erschwerend kommen die zahlreichen Baustellen im Bereich dazu. Auch dies sei neben der Übernachtung ein Grund, warum die Militärkonvois gestreckt über eine ganze Woche rollen werden, so Oberstleutnant Poloczek.

Sonderrechte haben die Militärtransporte nicht. Es gilt die Straßenverkehrsordnung. Gibt es die Lage auf den Straßen her, können Militär-Konvois überholt werden, hatte das Landeskommando zu den grundsätzlichen Transportregeln erläutert. Die Fahrzeuge würden in einem so großen Abstand voneinander fahren, dass jederzeit auch ein Einscheren beim Überholen möglich sei.