Burg l Er ist klein, ein bisschen eckig und ziemlich schlau: Der Fuchs Rüdiger Rümsa, die Symbolfigur der Projekts „Regionales Übergangsmanagements in Sachsen-Anhalt“ (Rümsa) zeigt den Schülern, was ihnen das Jerichower Land für berufliche Perspektiven zu bieten hat. Sein Spielfeld ist die neue Website des Projekts, die nun live geschaltet wurde.

Lange Planung

„Wir haben etwa acht Monate an der Website geplant“, erklärt Stefanie Glomm, Leiterin der Koordinierungsstelle Jerichower Land. Die sieben Kacheln auf der Startseite sollen die Jugendlichen in den richtigen Beruf nach dem Schulabschluss navigieren. „Das Herzstück dabei ist unsere Praktikumsbörse“, so Glomm. Mit einem Klick erstreckt sich der komplette Landkreis auf der Seite, ein kleiner Fuchskopf markiert dabei jeweils eine Praktikumsstelle. Diese können unter anderem nach Interesse und Schulabschluss gefiltert werden. Derzeit liste der Zukunftschecker zwischen 70 bis 75 Unternehmen auf, von der verarbeitenden Industrie bis hin zu Verwaltungswesen.

Wer noch nicht weiß, was er oder sie eigentlich machen will, dem hilft der digitale Berufsorientierunskatalog unter „Finde deinen Weg“. „Wir haben uns bewusst gegen eine Printvariante entschieden“, erklärt die Projektleiterin. Denn: Das Angebot entwickele sich ständig weiter. Und das soll auch die Website. „Firmen können sich natürlich weiterhin auflisten lassen und wir freuen uns auch über Feedback zur Seite“.

Hinter dem bunten geometrischen Aufbau verbirgt sich vor allem eins: Der Wunsch, den Fachkräfte von morgen heute schon zu zeigen, dass der Landkreis vielfältige berufliche Perspektiven bietet. Damit das auch direkt bei der Zielgruppe ankommt – wurde die Zielgruppe direkt mit einbezogen. „Vor der Liveschaltung haben wir die Seite von den Schülern der Europaschule Gommern, der Sekundarschule Elbe-Parey und die Sekundarschule Am Baumschulenweg Genthin getestet“, berichtet die Projektleiterin. Das Feedback sei direkt in den Aufbau und das moderne Design der Webpräsenz eingeflossen, um den Auftritt nah am Leben der Jugendlichen zu gestalten.

Dazu gehören auch oft Probleme, nicht nur in der Schule, sondern auch mit Eltern und Freunden. Auch das greift die Website auf und verweist an Hilfsangebote im Landkreis. Auch das gehört zur guten Vermittlung in das Berufsleben, das das Projekt, welches mit rund 300 000 Euro vom Land und über EU-Fonds bis April 2021 gefördert wird. Ein interner Bereich soll zudem freie Träger, Jugendamt und Jobcenter besser miteinander vernetzen. Ganz schön schlau von Rüdiger Rümsa.