Arbeitseinsatz

Förderverein Menz packt gemeinsam an

Ein Stück Normalität zieht wieder auf dem Kirchberg Menz ein. Der Förderverein ist froh, wieder gemeinsam anpacken zu können.

Von Thomas Schäfer
Am Sonnabend wurde die Zuwegung zur Menzer St.-Paulus-Kirche vom Unkraut befreit.
Am Sonnabend wurde die Zuwegung zur Menzer St.-Paulus-Kirche vom Unkraut befreit. Foto: Thomas Schäfer

Menz - Seit im März 2020 das Land zum ersten Lockdown herunter gefahren wurde, stand das gesellschaftliche Leben nahezu still. Nicht nur im Privaten waren Einschränkungen notwendig, um das Corona-Virus und seine Auswirkungen in den Griff zu bekommen, auch im Vereinsleben.

Nun aber werden nach und nach wieder gemeinsame Aktivitäten möglich. Diese Möglichkeit nutzte am Wochenende auch der Förderverein Kirche St. Paulus und Kirchberg Menz.

„Wir konnten sehr lange keine gemeinsamen Aktivitäten durchführen“, sagt Vereinsvorsitzende Marita Dressel. „Aber es ging ja nicht nur uns so, sondern allen.“ Dennoch ist der 2004 gegründete Verein gut durch die Pandemie gekommen, schätzt Marita Dressel ein. „Die Mitgliederzahl ist mit 38 Aktiven stabil“, freut sie sich.

Knapp die Hälfte der aktiven Mitglieder war am Sonnabend am und auf dem namensgebenden Kirchberg, um die Zuwegung von Unkraut, Unrat und Gestrüpp zu befreien. „Das sieht schon ziemlich schlimm aus", lacht Marita Dressel. „Aber das kriegen wir hin. Es ist uns wichtig, da morgen Sommerkirche ist und in der nächsten Woche eine Taufe. Das war der Anlass, zu sagen: Jetzt können wir, jetzt machen wir.“

Musikalische Begleitung an der Kirchenorgel

So schön die neue Zuwegung hoch zur St.-Paulus-Kirche auch ist – ein, zwei Probleme bereitet sie doch. Die Steine durften nicht fest betoniert oder verschlemmt werden. Daher ist Unkraut Tür und Tor geöffnet. Aber das ist mit Fleiß und Schweiß der Vereinsmitglieder schnell in den Griff zu bekommen. Diese Arbeit ging diesmal besonders gut von der Hand, begleitete doch Ruth Ehrecke das Jäten musikalisch an der Kirchorgel.

„Problematisch ist auch, dass das Regenwasser direkt über die Zuwegung nach unten fließt. Dadurch werden schon Steine des Weges freigewaschen, und wir haben auf dem Parkplatz schon eine große Furche. Wir müssen uns irgendetwas einfallen lassen, um das Regenwasser anders umzuleiten“, so die Vereinsvorsitzende.

Bisher ist die Zuwegung übrigens noch namenlos. Noch. Gewidmet ist der Weg schon, abgesegnet durch den Stadtrat. Für dieses Jahr ist fest geplant, den Weg feierlich einzuweihen und das Namensschild aufzustellen: „Zum Kirchberg“.