Burg l Mit einem ökumenischen Gottesdienst, dem Hunderte Besucher beiwohnten, wurde am Sonntag auf der Hauptbühne des Goetheparks die Landesgartenschau in Burg eröffnet. Mitwirkende waren der katholische Bischof Gerhard Feige vom Bistum Magdeburg, Propst Christoph Hackbeil, Regionalbischof des Propstsprengels Stendal-Magdeburg, die Superintendentin des Kirchenkreises Elbe-Fläming, Ute Mertens, Wolfgang Stammler, Pastor der Adventgemeinde, Ursula Patté von der refomierten Gemeinde sowie die Band Patchwork aus Berlin-Brandenburg.

Bischof Feige verwies auf den Wert der Schöpfung, die sich auch in der Laga widerspiegele. „Wer sich darauf einlässt, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus.“ Feige forderte in diesem Zusammenhang eine grundsätzliche ökologische Umkehr, „weil die Erde unser gemeinsames Haus ist“.

Propst Hackbeil betonte, dass die Kirchen auch während der Laga ein Gesprächspartner seien und der Kirchen-Pavillon unterm Bibeldach in den Ihlegärten ein Ort zum Innehalten, Entspannen und Entschleunigen sein soll. „Dort gibt es Dach der Geborgenheit“, sagte Hackbeil, der ebenso wie Superintendentin Ute Mertens die Gäste aufforderte, die Gartenschau in den kommenden 168 Tagen bewusst wahrzunehmen und das Geschaffene zu entdecken. Jeden Tag wird am Pavillon um 12 Uhr die Kirchenglocke läuten, ebenso am Sonntag zum Gottesdienst. Im Kirchengarten werden zahlreiche Mitmach- und Erkundungsangebote das Thema „aus der Quelle erfrischt“ aufnehmen. Mehr als 80 ehrenamtliche Helfer werden im Kirchengarten tätig sein und die Gäste der Laga. Mit einem Konzert der Band Patchwork wurde der Nachmittag eingeläutet.

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