Programm am „Tag der Polizei“

Start am 26. Mai um 10 Uhr im Goethepark an der Hauptbühne, Ende 14.30 Uhr, Konzert des Landespolizeiorchester beginnt um 15 Uhr

Lehrvorführungen:

• von 11 bis 12.30 Uhr Arbeit mit Diensthunden, Festnahme von Tätern

• von 11.30 bis 13 Uhr Kriminalisten geben praktische Einblicke in Tatortarbeit

weitere Angebote: Bastelstrecke für Kinder, Verkehrswacht mit Parcours für kleine Verkehrsteilnehmer, Stand zur Berufsinformation

Technikpräsentation auf Dr.-Helmut-Kohl-Platz: Landesbereitschaftspolizei gibt mit gepanzertem Sonderwagen, Unimog-Spezialtechnik und Tauchergruppe Einblick in die ihre Arbeit. (am)

Burg l Großveranstaltungen wie Konzerte verliefen seit Laga-Beginn vor gut vier Wochen ohne Vorkommnisse, erklärte Polizeisprecher Falko Grabowski. „Es läuft entspannt. Gartenschauen sind wohl eher ganz ruhige Angelegenheiten“, bestätigte Laga-Geschäftsführer Erhard Skupch.

Lediglich zum Start der Schau hatte es einen Vorfall gegeben. Unbekannte hatten den Zaun überwunden. Auf gut 20 Meter war zudem frisch verlegter Rollrasen auf die Fahrbahn in der Bahnhofstraße geworfen worden. Ende April waren Unbekannte in einen Eiswagen im Goethepark eingebrochen. Außerdem waren mehrere Graffitos gesprüht worden.

Vorkommnisse überschaubar

Für Polizei und Laga-Spitze sind die bisherigen Vorkommnisse damit überschaubar.

Bilder

Graffiti-Schäden an Laga-Betonaufstellern an den Ortseingängen von Burg oder die Beschädigung eines eigens vor der Laga bestellten Graffito im Bahnhofstunnel zum Marienweg sehen sowohl Grabowski wie Skupch zunächst nicht im Kontext der Veranstaltung. „Das hat mit der Laga nichts zu tun“, sagt Skupch. „Es ist ein gesellschaftliches Problem. Fast wie in einem sportlichen Wettbewerb wollen Leute Spuren hinterlassen, wo etwas Neues entstanden ist.“ Ärgerlich sei es dennoch und nicht akzeptabel.

Auch Grabowski denkt in eine ähnliche Richtung. „Die Sprühereien zeigen keine Bekenntnisse gegen die Landesgartenschau.“ Vandalismus seien sie allemal und damit strafbar.

Gewappnet für alle Eventualitäten wollen Polizei und Veranstalter trotz der ruhigen Lage dennoch sein.

Erhard Skupch verweist auf das ausgeklügelte Sicherheitskonzept. Eine Magdeburger Sicherheitsfirma ist im Einsatz. 35 Kameras wurden installiert, die die Parks rund um die Uhr im Auge haben. Die Aufnahmen laufen in der Notruf- und Serviceleitstelle zusammen. „Im Ernstfall können wir ganz schnell maximale Sicherheitsvorkehrungen hochfahren. Über Funk wären alle Einsatzkräfte zeitgleich in nur einer Sekunde erreichbar und informiert.“

Auswertungen und Absprachen

„Wir sind täglich mit Streife präsent“, bestätigte Polizeisprecher Grabowski. Wöchentliche Auswertungen und Absprachen mit den Laga-Verantwortlichen halten alle Seiten auf dem Laufenden.

Obwohl die Landesgartenschau bisher aus sicherheitsrelevanten Aspekten eher beschaulich abläuft, hat sich die Polizei für den Sonnabend mit ganz großen Besteck angekündigt. Sie möchte auf sich aufmerksam machen.

Während es an der Hauptbühne im Goethepark jede menge Vorführungen mit Diensthunden und Tatortspezialisten, Angebote für Kinder und Informationen zum Polizistenberuf gibt, fährt die Landesbereitschaftspolizei auf dem Dr.-Helmut-Kohl-Platz vor dem Landratsamt nicht ihre schwerste, aber doch schwere Technik auf.

Das Gewicht des gepanzertem Sonderwagens oder vom Spezialunimog sind auch der Grund, warum diese Präsentation aus dem Goethepark ausgelagert werden musste, bestätigte Grabowski.

Auf die Vorführung eines ihrer neuen Wasserwerfer verzichtete die Polizei auch hier. Der gewollt bedrohlich wirkende 30-Tonner hätte wohl nicht nur dem neuen Pflaster auf dem Kohl-Platz nicht gut getan. Passend zum Gartenschaufest reist dafür das Landespolizeiorchester an. Ab 15 Uhr wollen die Musiker die Laga-Besucher auch von dieser Seite des Polizei-Daseins begeistern.