Burg l Ute Bauer aus Oldenburg in Niedersachsen ist die 222.000 Besucherin der Landesgartenschau in Burg. Laga-Geschäfstführerin Sonnhild Noack, Bürgermeister Jörg Rehbaum (SPD) und Lutz Lapke, Vertreter der Sparkasse, begrüßten die Besucherin am gestrigen Donnerstag und übergaben Geschenke. Mit so einer Überraschung hatte die Oldenburgerin nicht gerechnet. Sie selbst hat eine große Passion für gestaltete Oasen und kleine Paradiese. Bekannte aus Burg hatten der Gartenfreundin vorgeschwärmt. „Ich war schon dreimal in Burg und bin gespannt, was sich im Zuge der Laga getan hat und was man erhalten kann.“ Bürgermeister Jörg Rehbaum (SPD) konnte ihr da nur zustimmen, denn der Nachhaltigkeitsgedanke stand für Burg bei der Ausgestaltung der Laga im Vordergrund.

Dass man auch mit dieser 222.000. Besucherin bisher noch weit hinter den Besuchererwartungen bleibt, sieht Rehbaum deshalb auch eher sportlich. „Alle bisherigen Besucher fanden es wunderbar, das ist die Hauptsache. Denn die Laga sollte vor allem auch ein Motor für den Tourismus in unserer Stadt sein, und es spricht sich ja rum. Letztlich waren es statistische Berechnungen. Hitze und auch andere Veranstaltungen in der Umgebung haben da die Zahlen durchkreuzt. Aber das schmälert unsere Freude nicht. Wir haben viel in unsere Stadt investieren können, haben viel gefördert bekommen, so dass Dinge entstehen konnten, wovon wir auch noch danach etwas haben.“

Noch bis 7. Oktober

Die ursprüngliche Prognose von 450.000 Besuchern werden die Veranstalter nicht erfüllen können, das wissen sie nicht nicht erst seit gestern. Bisher gab es aber keine neuen Prognosen. Gestern dann aber ein erster Zukunftsblick, der optimistisch klingt: 300.000 Besucher sollen noch bis zum 7. Oktober die Gartenschau sehen, so Geschäftsführerin Sonnhild Noack.