Gommern l Links die in frischen Farben strahlende, komplett sanierte Haushälfte, rechts der ursprüngliche Plattenbau: Nach der Eröffnung der Senioren- und Demenz-WG in der Albert-Schweitzer-Straße 12a zeigte sich das ursprünglich als Kindergarten erbaute Gebäude, das auch die Polizeistation Gommern, die DRK-Tagespflege und den Sitz der Wohnungsgesellschaft Gommern beherbergt, zweigeteilt.

Dach bereits fertig

Bis Ende November soll auch die Sanierung der zweiten Haushälfte abgeschlossen sein. Das Dach ist bereits fertiggestellt und die neuen Fenster sind schon eingebaut. Die Fassade ist als nächstes an der Reihe. Ihre Gestaltung wird sich auf die andere Haushälfte beziehen.

Die Sanierung wurde durch Fördermittel aus dem Programm „Kleine Städte und Gemeinden“ möglich. Beantragt von der Stadt Gommern, stellt diese die bewilligten 146.000 Euro der Wohnungsgesellschaft, ihrer hundertprozentigen Tochter, zur Verfügung. Die Fördermittel decken drei Viertel der Gesamtkosten.

Großer Fortschritt

Allein die Erneuerung der Fenster ist ein großer Fortschritt. „Wir haben ein ganz anderes Raumklima, eine ganz andere Akustik“, sagte Karsten Fiedler, Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft. Die alten Fenster hatten den heutigen energetischen Anforderungen überhaupt nicht mehr genügt.

Sowohl für die Dachsanierung (Reesen) als auch für die neuen Fenster (Zerbst) und die Fassadensanierung (Magdeburg) konnten die Aufträge an einheimische Firmen vergeben werden.

Letzte Aufgabe vor der endgültigen Fertigstellung wird die Anpassung der Heizungssteuerung sein. Aufgrund der Dämmung wird das Haus künftig weniger Energie verbrauchen.

Planung für nächstes Jahr

Derzeit plant die Wohnungsgesellschaft die Vorhaben des nächsten Jahres. Unter anderem sind Strangsanierungen und Einzelsanierungen von Wohnungen vorgesehen.