Lostau l Auf der A2 zwischen Berlin und Magdeburg in Fahrtrichtung Hannover zwischen den Anschlussstellen Burg-Zentrum und Hohenwarthe sind am Mittwochvormittag, 24. April 2019, bei einem Verkehrsunfall zwei Personen zum Teil schwer verletzt worden. Nahe dem Rastplatz Krähenberge Nord war ein Kleinlaster nahezu ungebremst auf einen Lkw aufgefahren.

Nach Angaben des 51-jährigen Lkw-Fahrers und seines Beifahrers musste ihr Laster wegen eines Staus die Geschwindigkeit auf unter 30 Kilometer pro Stunde reduzieren, als der Kleinlaster mit einem lauten Knall auffuhr. Nach Polizeiangaben und ersten Erkenntnissen, ist der 30-jährige Fahrer des Kleinlasters während der Fahrt eingeschlafen. Durch den Aufprall wurde das Fahrerhaus des Kleinlasters völlig zerstört, der Beifahrer erlitt schwere Beinverletzungen und musste unter Mithilfe der Feuerwehrkräfte aus dem zerstörten Wagen geborgen werden. Er erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Die beiden Insassen des beteiligten Lasters kamen mit dem Schrecken davon. 

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Die großen Fahrzeuge der freiwilligen Feuerwehren Möser und Lostau hatten zudem wegen der fehlenden Rettungsgasse große Probleme zur Unfallstelle zu gelangen. Vor allem Laster versperrten immer wieder die Rettungsgasse.  "Unsere Fahrzeuge", so Einsatzleiter Johannes Heinrich von der Feuerwehr Möser, „sind auf dem Weg zur Einsatzstelle mit mehreren Spiegeln kollidiert." 

Wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten bildete sich ein 10 Kilometer langer Stau. Auch die Umleitungsstrecken waren lange überlastet. Für etwa eine Stunde musste die A2 Richtung Magdeburg vollgesperrt werden.