Engersen. Knapp zwei Jahre konnte er nicht bespielt werden. Am Freitagabend jedoch konnten die Kicker ihn zurückerobern: den Engersener Fußballplatz, der nach langwieriger Sanierung und Begradigung wieder seiner Bestimmung übergeben wurde.

Dafür war extra Landrat Michael Ziche angereist und zollte den Engersenern „Respekt für das, was man hier zu sehen bekommt“. Und das ist ein Platz mit saftig grünem Rasen, der nun wohl auch einem Wasserwaagen-Test standhalten würde.

Das war längst nicht immer so, wie Christian Jung, Vorsitzender des Engersener Sportvereins, vor dem symbolischen Scherenschnitt erinnerte. Das Areal, das seit den 1970er Jahren komplett für sportliche Zwecke zur Verfügung stand (zuvor befand sich in einem Teilbereich ein Lagerplatz der LPG), wies von jeher ein Gefälle von bis zu drei Metern auf. Die Idee, das zu ändern, habe lange existiert. Doch 2012 sei dann die Antragstellung erfolgt, so Jung. Und das Land (rund 50413 Euro), der Kreis (13100 Euro), die Kommune (15000 Euro), die Sparkasse (5000 Euro), die Jagdgenossenschaft (2000 Euro) und das Asphaltwerk Gardelegen (1000 Euro) gewährten finanzielle Unterstützung. Den Rest der Investitionssumme von 100800 Euro musste der Sportverein selbst aufbringen. Aber er hat es geschafft. Und kann nun seine 13. Sportchallenge feiern – inklusive Volleyball- und Fußballturnier, MDR-Jump-Party (alles am Sonnabend, 11. Juli) und dem Funcar-Race am Sonntag, 12. Juli.