Kalbe l Bürgermeister Karsten Ruth, Vertreter des Kalbenser Ortschaftsrates sowie Jörg Kraberg vom Ordnungsamt der Stadt trafen sich am Weißen Wall, der sich zwischen dem Gelände der Median-Klinik und dem Freibad-Areal befindet.

Kraberg erklärte den Anwesenden, dass einige der Bäume, unter anderem Eschenahorne, Eschen, Eichen sowie Kastanien stark von Pilzen befallen wären. „Es ist Gefahr im Verzug“, machte Kraberg deutlich. So hätten die Schädlinge Teile der Stämme zersetzt, was dazu führe, dass bei Trockenheit oder Stürmen Äste von den Bäumen einfach abbrechen könnten.

„Das Gefährliche daran ist, dass dieser Weg viel von Gästen und Einwohnern genutzt wird, die von der Altstadt in Richtung Median-Klinik unterwegs sind“, verdeutlichte Ortsbürgermeister Heiko Gabriel. Hinzu käme, dass die Bäume in der Nähe des Freibades stünden, auf deren Wiesen im Sommer viele Gäste liegen würden und von den Ästen getroffen werden könnten. Alle Anwesenden waren sich jedoch am Donnerstagmorgen einig, dass das Fällen der Bäume dazu führe, dass Bild des Weißen Walls zu zerstören.

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Konzept muss entwickelt werden

Laut Bürgermeister Karsten Ruth soll die Allee jedoch erhalten bleiben. Ziel müsse es laut Jörg Kraberg sein, sie neu zu gestalten, was auch auf positive Resonanz bei den Mitgliedern des Ortsrates traf. „Wir haben uns darüber geeinigt, dass wir zusammen mit Jörg Kraberg ein Konzept entwickeln wollen, wie die Allee zukünftig aussehen könnte“, blickte Heiko Gabriel voraus.

Sicher sei, dass man das Augenmerk auf Bäume legen möchte, die weiß blühen, um dem Namen der Allee weiterhin gerecht zu werden. Hinzu kommt, dass die Bäume wasser- sowie pilzresistent sein müssen, „da der Grundwasserspiegel in diesem Bereich sehr hoch ist“, so Gabriel.

Bei einer kompletten Umgestaltung des Bereichs am Weiße Wall, müsse auch sichergestellt sein, dass der Weg von Rollstuhlfahrern und Fahrradfahrern problemlos genutzt werden kann. „Wir werden im gesamten Stadtgebiet an die Bäume rangehen, die befallen sind“, erklärte Karsten Ruth den Anwesenden. So sei auch eine Esche im Stadtpark von Kalbe befallen und müsse in absehbarer Zeit weichen, da auch dort Gefahr im Verzug sei.