Kalbe l Wer wird sich von etwas Wasser schon die Burgweihnacht verderben lassen? Reitpony Noah, verkleidet als Rentier, wartete am Eingang des Kalbenser Burggeländes auf unverdrossene Reiter und trug Kinder, die sich in den Sattel wagten, über den Weihnachtsmarkt. Nebenan hatte Schäferin Silvia Kraus ihr Gehege aufgebaut: Fünf Lämmer aus vier Schafsrassen, alle mit der Flasche aufgezogen, ließen sich manchmal sogar streicheln. Auch die zweibeinigen Mitwirkenden hielten sich wacker. So brachten die Kita-Kinder und die Grundschüler der Stadt Kalbe Weihnachtslieder und Gedichte zu Gehör und ernteten viel Applaus. Eine besondere Attraktion war die Gruppe Fairykelt. Die Formation stellte Lieder aus ihrem Album „Güngeist“ vor. Es gab aber auch schon einen kleinen Vorgeschmack auf die neue CD, die im kommenden Jahr erscheinen soll. Während das Erstlingswerk der Band Coversongs enthält, hat Fairykelt nun eigene Stücke eingespielt, darunter das Lied „Hexenküche“, das nun auf der Burg erklang.

Tombola mit 150 Preisen

 Für die kleinen Gäste gab es eine Bastelstube im „Alten Wachhaus“. Hier entstanden pfiffige Engel, Weihnachtsbäume und Sterne. Außerdem konnten die Besucher beim Losverkauf einen von 150 Preisen gewinnen. Bei insgesamt 500 Losen ist das eine gute Quote, fanden Marianne Haak und Ilona Ulrich vom Tourismusverein, die die Gewinne ausgaben. Kathrin Frenzel aus Kalbe zum Beispiel konnte eine Handtasche und eine herzförmige Brotdose mit nach Hause nehmen. Ihre Freundin Andrea Hahn-Buchmüller erhielt einen Restaurant-Gutschein, ein Blutdruckmessgerät und einen Likör.

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