Karritz l 9 Uhr hatte Ortsbürgermeister Jürgen Schulz für den Arbeitseinsatz am Dorfgemeinschaftshaus angesetzt. Nur eine halbe Stunde später war das Gros der anstehenden Arbeiten bereits erledigt. Denn zwölf Frauen und Männer standen pünktlich parat, um tatkräftig mit anzupacken. Und dabei handelte es sich nicht nur um die Kameraden um Löschgruppenleiter Thomas Kusch und Ortschaftsräte, was Schulz sehr freute. „Ich bin stolz auf meine Leute“, lobte der Ortschef die Karritzer. Denn nur gemeinsam könne etwas erreicht werden, so wie früher. Zudem sei der Feuerplatz am Dorfgemeinschaftshaus ja auch für jedermann gedacht.

Neugestatung Feuerplatz

Unter den Freiwilligen, und das freute Schulz besonders, war auch Andreas Palm, der gar nicht in Karritz wohnt, das heißt, noch nicht. Denn der Badeler besitzt in Karritz ein Grundstück und möchte ein Haus bauen. Durch seine Tätigkeiten am Grundstück sei er, wie er erzählt, schon viel mit den Leuten vor Ort in Kontakt gekommen. Und da sei es für ihn eine Ehrensache gewesen, für den Feuerplatz mit anzupacken. Und dieser musste dringend wieder hergerichtet werden. Im Frühjahr, erzählte Schulz, mussten alle Fichten am Feuerplatz gefällt und im Anschluss sogar verbrannt werden. Der Borkenkäfer hatte sie befallen und schwer geschädigt. Was blieb: eine kahle Fläche mit aufgewühltem Boden und Löchern. So sollte es natürlich nicht bleiben

Von der Stadt Kalbe bekam der Ort Mutterboden, der nun am Sonnabend auch mit Hilfe schwerer Technik auf der Fläche verteilt wurde. „Wir haben wieder große Unterstützung von der GbR Kremkau erhalten, die immer mit dabei ist, wenn Hilfe gebraucht wird“, freute sich der Ortsbürgermeister. Zuvor war die den Platz umfassende Fliederhecke gestutzt worden. Im Anschluss wurde Gras gesät und als Begrenzung zwischen der Zufahrt zum Dorfgemeinschaftshaus und zum Feuerplatz eine neue Buchenhecke als Sichtschutz gepflanzt. Saat und Pflanzen wurden laut Schulz der Ortschaft spendiert.

Bilder

Die Zeit wurde auch genutzt, um schon einmal altes Laub zusammenzuharken, so dass der Platz über den Winter wieder einen sauberen und aufgeräumten Eindruck vermittelt. Wie der Ortsbürgermeister weiter berichtete, erhalte Karritz Ende des Monats auch noch eine Sitzgruppe für den Platz von der Stadt. Diese werde aber erst im Frühjahr aufgestellt. Nach getaner Arbeit waren alle noch auf eine Bockwurst und Getränke eingeladen, denn Arbeit macht hungrig.