Letzlingen l Wesentlich geräumiger wirkt jetzt das Außengelände der Letzlinger Kita Heideblümchen. Ansprechend gestaltet dürften sich die 80 Mädchen und Jungen der Einrichtung dort vermutlich so richtig wohlfühlen.

Die Arbeiten sind jetzt abgeschlossen, informierte Dagmar Bauer, die in der Stadtverwaltung unter anderem für Spielplätze zuständig ist. Im Sommer hatten die Arbeiten begonnen, die im wesentlichen von Stadtmitarbeitern ausgeführt worden sind. Ein alter, maroder Unterstand aus Holz, noch mit Asbest gedeckt, wurde abgerissen. Die Asbestentsorgung hatte eine Fachfirma übernommen. Alte Gehwegplatten wurden entfernt, die Fläche begradigt und Rasen eingesät. Eine Rollerbahn wurde kreisförmig mit Verbundsteinen befestigt. In der Mitte soll künftig Fußball gespielt werden können. Drei neue Bäume wurden gepflanzt, ein Bergahorn, eine Rotbuche und eine Birke, deren Blätterdächer künftig als Schattenspender dienen sollen. Der Sandkastenbereich wurde neu gestaltet, ebenso der komplette Spielbereich, wobei die vorhandenen Geräte umgesetzt worden sind. Neu gekauft wurden zwei Federwipptiere. Auch der Heizraum auf dem Außengelände wurde farblich verschönert, und zwar mit einer Heidelandschaft und einem schneeweißen Schaf. Aufgebaut wurden zudem zwei Container als Lager für Spielzeug.

30.000 Euro sind im Etat veranschlagt

Im Haushalt der Stadt wurden für diese Arbeiten 30.000 Euro veranschlagt. Noch seien nicht alle Berechnungen abgeschlossen. „Aber die 30.000 Euro werden wir schon brauchen“, meinte Dagmar Bauer.

Derzeit allerdings würden die Kinder vor allem die öffentlichen Spielplätze im Dorf nutzen. Denn die Rasensaat sei gerade erst aufgegangen und soll erst einmal Zeit haben, sich zu festigen, so Kita-Leiterin Jessica Winkelmann. Aus diesem Grund fand auch der traditionelle Oma-Opa-Tag nicht in der Einrichtung, sondern auf dem Hof der Letzlinger Grundschule statt.