Jävenitz l Wann es den letzten Tag der offenen Tür bei der Jävenitzer Feuerwehr gab, konnten weder der aktuelle Wehrleiter Sven Kozisnik noch sein Vorgänger Torsten Schoof genau sagen. Es müsse aber über zehn Jahre her sein, waren sich die beiden einig. Eine lange Zeit, die nun endete. Denn die Ortsfeuerwehr und ihr in diesem Jahr gegründete Förderverein haben die Veranstaltung – auch Dank zahlreicher Unterstützer – erfolgreich wiederbelebt und konnten sich über zahlreiche interessierte Besucher freuen, die selbst der Regen nicht abschreckte.

Einige Vorführungen fielen ins Wasser

Dieser brachte allerdings die Pläne der Veranstalter durcheinander, denn einige geplante Vorführungen, vor allem von der Kinderfeuerwehr mit derzeit 24 Mädchen und Jungen unter der Betreuung von Dietmar Kutschker und Ines Richen sowie der Jugendfeuerwehr mit derzeit 15 Mitgliedern unter der Leitung von Sven Kozisnik und Sabine Kiel, fielen buchstäblich ins Wasser. Nur die aktiven Einsatzkräfte ließen sich vom Regen nicht davon abhalten, einen eingeklemmten Verletzten aus einem verunfallten Auto zu befreien. Bei einem Einsatz kann man sich das Wetter ja schließlich auch nicht aussuchen. Und auch eine Tanzvorführung der kleinen Feuerflöhe war in einer Regenpause möglich.

Nur auf die Hüpfburg, auf die sich vor allem die kleinen Wehrmitglieder und Gäste gefreut hatten, konnte nicht aufgebaut werden. Dafür war aber noch so einiges anderes für sie im Angebot. Die Kinderbetreuer der Wehr luden beispielsweise zum herbstlichen Basteln ein, während das Team der Kita Weidenkätzchen vor Ort war, um Gesichter zu schminken und Glitzer-Tatoos aufzutragen.

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Erbsensuppe aus der Gulaschkanone

Hungrig und durstig musste auch niemand bleiben. Der Renner zum Mittag war die Erbsensuppe mit Bockwurst aus der Gulaschkanone, die sich die Jävenitzer von der Kalbenser Ortswehr ausgeliehen hatte. 150 Portionen hatten die Jävenitzer Michael Koch, Ralf Hankewitz und Maik Brose sowie der Kalbenser Markus Köwitsch seit dem frühen Morgen gekocht, die reißenden Absatz fanden. Einige hatten sogar Behälter mitgebracht, um einige Portionen mit nach Hause zu nehmen.