Gardelegen l In großen Flugzeugen saß Stefanie Bochwitz schon des öfteren. In einem kleinen Motorflieger, geschweige denn in einem Segelflugzeug noch nie. Es war also für die MDR-Moderatorin eine persönliche Premiere, als sie mit ihrem Kamera- und Redaktionsteam zu Gast beim Fliegerklub Gardelegen war und vom Gardelegener Flugplatz abhob. Es wurde ein achtminütiger Filmbeitrag für die Reihe „Sommertour des MDR“ gedreht, in dem der Fliegerklub, aber auch Gardelegen als drittgrößte Stadt Deutschlands vorgestellt wurde.

Beim Segelfluglehrer in den besten Händen

Vor 14 Tagen hat sich der Fernsehsender angemeldet, erzählt Vereinsvorsitzender Tim Koeßling. Er trommelte daraufhin alle Vereinsmitglieder zusammen, die derzeit nicht im Urlaub sind. Immerhin 15 von 25 waren vor Ort, um mit der Moderatorin über den Verein und das Vereinsleben zu plaudern und mit ihr in die Luft zu gehen. Das übernahm Harald Lange, der seit 1959 – mit einer Pause zu DDR-Zeiten – fliegt und als Segelfluglehrer beim Fliegerklub, der auch eine Flugschule betreibt, tätig ist. Bei ihm war Stefanie Blochwitz, mit der er den zweisitzigen Segelflieger bestieg, in den besten Händen. Zudem flog im Einsitzer-Segelflieger Vereinsmitglied Thomas Gladow mit. Beide wurden nacheinander von der Schleppmaschine nach oben gebracht, die der Vereinschef steuerte.

Bevor es soweit war, wurden noch einige Kameras an den Zweisitzer angebracht. Ein Kameramann war an Bord des historischen Agrarflugzeuges Cmélak Z 37 A. Vom Boden wurde auch gefilmt. Auch einige interessierte Zuschauer hatten sich eingefunden, so zum Beispiel René Schönke mit Tochter Leonie aus Ackendorf. Sie waren, wie er erzählt, zufällig unterwegs, haben gesehen, dass auf dem Flugplatz Betrieb ist, und wollten mal gucken. Denn die Segelflieger sind ja auch des öfteren über Ackendorf zu sehen. Sie wollten sie sich mal aus der Nähe am Boden ansehen.

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