Gardelegen l „Jüdische KZ-Häftlinge auf den Todesmärschen 1944/45“ ist das zentrale Thema der Gedenkveranstaltung zum 74. Jahrestag des Massakers in der Nacht vom 13. auf den 14. April 1945. Mit Rücksicht auf den Sabbat und die Gottesdienste zum Palmsonntag findet die Veranstaltung erst am Sonntag, 14. April 2019, ab 15 Uhr auf der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe statt, teilte der Leiter der Gedenkstätte, Andreas Froese, mit. Neben Gästen aus diplomatischen, politischen und religiösen Kreisen werden auch Familienangehörige der Ermordeten aus mehreren europäischen Ländern erwartet. Die Gedenkrede wird Juna Grossmann, Schriftstellerin aus Berlin, halten. Zudem wird Froese das aktualisierte Gedenkbuch vorstellen, das zwei neue Namen von Ermordeten enthält, die erst kürzlich bekannt geworden sind.

Veranstaltung beginnt am Eingang

Die Gedenkveranstaltung beginnt am Eingang zur Gedenkstätte. Von dort geht es gemeinsam zum Gedenkstein auf dem Ehrenfriedhof. Dort werden Kränze niedergelegt. Der Direktor der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt, Dr. Kai Langer, wird zur Begrüßung reden. Danach folgt ein Grußwort von Bürgermeisterin Mandy Zepig. Zum Thema wird dann Andreas Froese referieren.

Unter dem Titel „Jeder Name zählt“ folgt ein Beitrag von Schülern des Gardeleger Gymnasiums. Für die musikalische Umrahmung sorgen das Bläserensemble der Kreismusikschule Salzwedel und der Gardeleger Männerchor Eintracht. Die Veranstaltung wird gegen 16 Uhr zu Ende sein.

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